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Ahoi Marie – das neue Bootshaus in Hamburg

Das Hamburger Label Ahoi Marie mit neuem Heimathafen. Im Juli 2013 erfüllte sich der Ahoi Marie Gründer Hauke Neumann einen lang gehegten Traum: Er eröffnet mit dem Bootshaus seinen eigenen Laden in Hamburg. Dort verkauft er seine maritime Kollektion zusammen mit kulinarischen Kleinigkeiten und Kaffee- und Teespezialitäten. So können Besucher zum Beispiel einen hervorragenden Filterkaffee aus einer Hamburger Kaffeerösterei und den ganz besonderen Charme des Bootshauses gleichzeitig genießen. Im typischen blau-weißen Ahoi Marie Design überrascht der kleine „maritime Speiseraum“ mit vielen liebevoll gestalteten Details.

Doch nicht nur bei der Einrichtung hat Hauke Neumann sehr viel Wert aufs Detail gelegt, auch bei der Auswahl der Gerichte und Getränke überlässt er nichts dem Zufall. So bezieht er den Deichkäse für seine Bagels aus einer kleinen Käserei in Schleswig-Holstein und seinen Fisch für die frischen Fischbrötchen vom bekannten Fischhändler Hagenah aus Hamburg. Vor kurzem gab Hauke Neumann ein sehr schönes Interview, in dem die Besonderheiten des kleinen Bootshauses besonders deutlich werden. Hier geht´s zum Interview: Hauke Neumann im Interview.

Ahoi Marie Bootshaus Innenansicht

Was bisher bei Ahoi Marie geschah:

Ahoi Marie wurde 2006 als reiner T-Shirt-Onlineshop von Alexandra Knopp und Hauke Neumann gegründet, bei dem man seine Shirts selbst zusammenstellen konnte. 2008 wurde ihnen das T-Shirt Geschäft zu wenig und so nahmen sie Schifferporzellan mit ins Repertoire auf, dem sie bis heute treu geblieben sind. Mit neuen Produkten wurde auch ein neuer Vertriebsweg gesucht und so gründeten die beiden eine Ladengemeinschaft mit „Annemamel“ in der Paul-Roosen-Str. in St.-Pauli. Den Laden gibt es immer noch, aber Ahoi Marie sitzt nun seit 2010 in einem Büro in der Markusstraße. Bis jetzt wurden die wundervollen Porzellanstücke noch im Keller in der Markusstraße gebrannt, doch 2012 wurde dieser Brennofen zu klein für die nachgefragten Produktionsmengen uns so produziert Ahoi Marie seit 2012 in einer ehemaligen Metallhütte in Wilhemsburg. Und 2013 kommt nun ein neues Highlight in der Geschichte von Ahoi Marie dazu: Die Eröffnung des Bootshauses.

Schauen Sie einfach mal vorbei, ein Besuch lohnt sich! Sie erreichen das Bootshaus vom Hauptbahnhof in nur knapp 10 Minuten. Fahren Sie einfach zwei Stationen mit der S3 bis Stadthausbrücke und dann sind es noch knapp 500 m zu Fuß.

Adresse:Ahoi Marie Tresen im Bootshaus
Thielbeck 3
20355 Hamburg

Liegezeiten:
Mo-Fr 10-18 Uhr
Sa 10-16 Uhr

Ahoi Marie bei found4you gibt es hier.

822. Hafengeburtstag: Queen und Kronprinz geben sich die Ehre

Foto: © Marco2811 – Fotolia.com

Es ist wieder einmal soweit: der Hamburger Hafengeburtstag steht am kommenden Wochenende an. Zwischen Hafencity und Fischauktionshalle werden vom 6. bis zum 8. Mai wieder reihenweise kulinarische Köstlichkeiten, viele Aktionen für Familien und zahlreiche Bühnen mit Live-Musik geboten – zu Wasser, zu Land und in der Luft.
Wir haben uns einmal schlau gemacht, welche Höhepunkte man sich als waschechter Hamburg- und Hafengeburtstagsfan nicht entgehen lassen sollte: Erwartet werden wieder einige der schönsten und größten Traditionschiffe der Welt: die Sedov beispielsweise – der größte Windjammer der Welt kann während der Einlaufparade bestaunt werden. Ausserdem ist die 110m lange Viermastbark Sea Cloud, die 1931 im Auftrag eines Wall Street Brokers auf der Germania Werft in Kiel gebaut wurde, zu Besuch. Aber auch historische Flugzeuge, Überflüge von Lufthansajets, Hubschrauberrundflüge, Fallschirmspringer oder Heißluftballon-Fahrten werden uns geboten und für diejenigen, die lieber untertauchen, jährt sich zum 100. mal die Eröffnung des St. Pauli Elbtunnels.
In diesem Jahr begrüßt Hamburg ausserdem Norwegen als Partnerland und wir können uns neben dem königlichen Auftritt der Queen Mary 2 am Sonntag auch über den prominenten Besuch von Kronprinz Haakon zum Norwegen Festival auf der Kehrwiederspitze in der Hafencity freuen. Weitere Höhepunkte des Wochenendes sind das weltweit einmalige Schlepperballett, das farbenprächtige Feuerwerk am Samstagabend und die große Auslaufparade am Sonntag. Ob Wasserratte, Landei oder Luftikus – beim Hafengeburtstag Hamburg, dem größten Hafenfest der Welt, ist ganz bestimmt für jeden Geschmack etwas dabei.

Gorch Fock: Nach 20 Jahren wieder in Hamburg

Ganze 20 Jahr ist es schon her, seitdem das Marine-Schulschiff Gorch Fock den Hamburger Hafen das letzte Mal gesehen hat. Damals, 1989, war Sie teil des 800. Hafengeburtstages und lockte tausende Schaulustige an die Elbe.

Am Donnerstag lief das Segelschulschiff in den Hafen ein und wird noch bis Sonntag in Hamburg fest machen. Heute und am Samstag können Besucher das 90 Meter lange Schiff an den Landungsbrücken besichtigen. Die Besuchszeiten sind am Freitag von 14:00 bis 18:00 Uhr und am Sonnabend von 10:30 bis 18:00 Uhr.

Viele Hamburger werden erwartet, die einen Blick auf „ihr“ Schiff werfen wollen. Schließlich ist die Gorch Fock eine echte Hanseatin: Sie wurde auf der Werft Blohm + Voss gebaut und am 23. August 1958 in Hamburg getauft.

Am Sonntagmorgen heißt es dann wieder „Leinen los“ für die 89,3 Meter lange und 1660 PS starke Gorch Fock. Nach dem Hamburg-Besuch steht dem „weißen Schwan der Ostsee“, dessen Bild früher die Zehnmarkschein zierte, die nächste Ausbildungsreise bevor. Es geht ans Kap Hoorn.