Archiv der Kategorie: Hamburg

Andreas Janson – hochwertige Tischlerkunst

Andreas Janson – Klare Gestaltungsprinzipien und hochwertige Tischlerkunst

Andreas Janson ist gelernter Tischler und Architekt und entwickelt nach einem klaren Gestaltungsprinzip, das auf der Zahl 7 beruht. Was zunächst etwas merkwürdig klingt, ergibt in der Umsetzung absolut Sinn. Denn dieser klare Gestaltungsansatz, bei dem alle Maße eines Möbelstücks durch 7 teilbar sind, sorgt dafür, dass alle Möbel von Andreas Janson, egal wie man sie kombiniert, zusammen immer ein harmonisches Bild ergeben. Wer allerdings auf spezielle Maße besteht, für den weicht Herr Janson gerne von seinen Prinzipen ab und fertigt auch Möbel mit Sondermaßen. Kundenwünsche liegen dem Tischler nämlich genau so am Herzen, wie die Zahl 7. Er liebt den dynamischen und produktiven Austausch mit seinen Kollegen und Kunden. Häufig steht hinter einem neuen Möbelstück sogar ein spezieller Kundenwunsch, von dem Andreas Janson so angetan ist, dass er ihn auch für andere Kunden zugänglich machen möchte und das neue Möbel ins Sortiment aufnimmt.

Die Rider-Kollektion – ein schönes Beispiel für die Zusammenarbeit von Andreas Janson mit seinen Kunden

Die Entstehungsgeschichten der Möbel von Andreas Janson sind meistens so spannend und einzigartig, wie die Möbel selbst. Häufig entwickelt er seine Designs aus dem Alltag mit seiner Familie heraus. Dann greift er schnell zum Skizzenbuch und versucht Alltagprobleme, wie herumfliegende Buntstifte im Kinderzimmer oder Unordnung im Eingangsbereich, durch eigene Möbel perfekt zu lösen. Aber wie schon erwähnt sind Möbelneuschöpfungen häufig auch das Ergebnis eines individuellen Kundenwunsches. Ein besonders schönes Beispiel für die Zusammenarbeit von Andreas Janson mit seinen Kunden ist die Rider-Kollektion, die 2012 mit dem Lowrider ihren Anfang fand. Der schlichte Beistelltisch stieß schnell auf große Begeisterung, doch ein Kunde benötigte ihn etwas höher, der andere etwas breiter und der nächste hätte gerne noch einen passenden Stuhl zum Tisch. All diesen Wünschen wurde Andreas Janson mit Weiterentwicklungen seines ursprünglichen Baserider Beistelltisches gerecht und schon waren der Spacerider, der Ghostrider und der Stoolrider geboren.

Der kreative Kopf hinter den reduzierten Möbeln mit Charakter

Andreas Janson wurde 1974 geboren und absolvierte zunächst eine solide Tischlerausbildung. Im Anschluss studierte er Architektur und gründete seine eigene Werkstatt unter dem Namen Andreas Janson. Seine Möbel sind stabil und robust, weswegen sie häufig in Kindergärten zum Einsatz kommen. Sie folgen einem klaren Gestaltungsprinzip und sind durch die Verwendung von natürlichen Rohstoffen im Einklang mit der Natur. Beim Möbelbau verwendet Andreas Janson altbewährte Verbindungen, wie Schlitz und Zapfen oder Nut und Feder, aber auch Schraubverbindungen kommen zum Einsatz, wenn das Möbel es erfordert. Sowohl die verwendeten Materialien Massivholz und Multiplexplatten, als auch die Verbindungen sind auf eine jahrzehntelange Nutzung ausgelegt. Denn Andreas Janson hat den Anspruch, „Erbstücke“ zu bauen, die über Generationen hinweg genutzt werden können.

Speicherstadt wird von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Speicherstadt – das lebendige Weltkulturerbe von Hamburg

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Unser Stolz und unsere Freude könnten kaum größer sein, denn am 5. Juli 2015 wurde die Speicherstadt und das anliegende Kontorhaus-Viertel von der UNESCO in die Liste der Weltkulturerbe eingetragen! Damit stehen die Gebäudekomplexe in einer Reihe mit bedeutenden historisch-architektonischen Meisterwerken wie der Chinesischen Mauer, der Akropolis oder dem Notre Dame. Die erste Bewerbung hat Hamburg bereits vor 16 Jahren eingereicht und erfreut sich nach langem Warten nun über den international anerkannten und vielversprechenden Titel, der Ansehen und Prestige bringen soll. Eine große Besonderheit von der Speicherstadt und dem Kontorhaus-Viertel ist ihre Beliebtheit nicht nur bei Touristen, sondern auch bei den Einheimischen. Während die meisten anderen Weltkulturerbe-Titelträger eher monumentale Freiluftmuseen sind, ist die Speicherstadt ein lebendiges Business-, Erholungs- und Wohngebiet für die Hamburger selbst. Wie noch vor über Hundert Jahren betreiben hier noch immer Kaffee-, Tee-, Gewürz- und Teppichhändler ihre Geschäfte. Unser Onlineshop found4you, Start-Ups wie City Farming, easy PEP oder Ehinger Kraftrad, ebenso wie Deutschlands größten Werbeagenturen Kolle Rebbe und Scholz & Friends haben hier ihren Sitz. An den Wochenenden und lauen Sommerabenden mischen sich die Hamburger auch mal unter die Touristen und genießen bei einem kühlem Astra die faszinierende Aussicht von einer der vielen Brücken der Speicherstadt.

found4you am historischen Ort

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Die Speicherstadt ist ein monumentales Symbol der hanseatischen Souveränität. Als 1871 das Deutsche Reich gegründet wurde, sah die Hansestadt Hamburg ihren Wohlstand mit der Unabhängigkeit des Hafens bedroht. Nach langwierigen Verhandlungen erkämpfte sie sich die Genehmigung eines Freihafens, in dem die Privilegien des Hansebundes galten und Importwaren zollfrei verarbeitet und gehandelt wurden. Die dafür vorgesehene Fläche von ca. 26 Hektar zwischen den ehemaligen Elbinseln Kehrwieder und Wandrahm erstreckte sich über eine Länge von eineinhalb Kilometer. Binnen fünf Jahren wurde dort der weltgrößte Lagerhauskomplex auf Eichenpfählen erbaut. Das prachtvolle Bauwerk im neogotischen Stil wurde bewusst zentral, nahe der Hamburger Börse positioniert und sollte die umkämpfte, doch unablässige Eigenständigkeit der Hansestadt nach Außen symbolisieren.

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Die Bauten wurden innen extra für Lagerwaren konzipiert: mit niedrigen Decken und großen offenen Räumen. Jedes Stockwerk, hier Boden genannt, hat sowohl zur Straße als auch zum Kanal hin große Türen, durch die per Lastenaufzug die Waren in die Speicher geladen werden.

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In einem solcher historischen Speicher am Sandtorkai befindet sich auch der Firmensitz von found4you. Die Lagerfläche erstreckt sich über vier Stockwerke und beträgt über 5000 qm – etwa die Größe von einem Hockeyfeld. In unseren modernisierten Büroräumen versprühen überlieferte Details wie sichtbare Stahlträger oder übergroße Bogenfenster einen geschichtsträchtigen Charme. Vom zweiten Stockwerk aus genießt man die Sicht auf die Sandtorbrücke und den Kanal, der im Sommer für eine willkommene Brise sorgt.

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Speicherstadt erleben

Von Jahr zu Jahr verbucht Hamburg einen Rekord-Anstieg der Touristenzahl. Rund sechs Millionen Besucher kamen im Jahr 2014 in die Hansestadt. Dass die Speicherstadt zu einem der beliebtesten Touristenmagnete gehört, steht natürlich außer Frage. Die Ehrung mit dem UNESCO Weltkulturerbe-Titel trägt dazu bei, den Besucherstrom auch dieses Jahr aufs Neue zu übertreffen. Planen auch Sie einen Wochenend-Trip in die Hansestadt oder sind Sie gerade frisch zugezogen? Dann haben wir die besten und spannendsten Tipps, um die  Highlight der Speicherstadt zu entdecken.

Besonders schön ist die Anreise mit der U-Bahn Linie U3, die oberirdisch an der Elbe entlang zum Rathaus fährt und eine beeindruckende Sicht auf die Landungsbrücken bietet. Am Baumwall überquert man die erste von den vielen Brücken, die den abenteuerlichen Charme dieser Erkundungstour ausmachen. Am Wasser entlang spaziert man an den neogotischen Backsteinbauten, in denen heute Gewerbe jeglicher Art betrieben wird. Die Schilder und Firmennamen sind dabei alle einheitlich in goldener Schrift gestaltet – eine Tradition und Pflicht in der Speicherstadt.

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Ein absolutes Muss für die Gourmets ist ein Besuch bei den Speicher & Consorten. Neben ausgesuchten Kaffeesorten aus der eigenen Rösterei, findet man dort feine Gewürze und edle handgemachte Schokolade.

Wer eher auf Nervenkitzel als auf Gaumenkitzel steht, kommt an Hamburg Dungeon nicht vorbei. 90 Minuten und 11 Shows, gruselige Hafengeschichte und enthauptete Piraten, Spaß und Schauer – ein besonderes Erlebnis für Groß und Klein ist in dem Dungeon garantiert!

Ganz ruhig und ohne den Grusel-Faktor erkundet man die Geschichte der Speicherstadt und der hanseatischen Schifffahrt in dem Internationalen Maritimen Museum Hamburg. Das IMM befindet sich im historischen Kaiserspeicher B – dem ältesten Speicherbauwerk Hamburgs.

Besuchens- und sehenswert sind in jedem Fall auch die traditionellen Teppichhändler, die seit jeher ihr Geschäft in der Speicherstadt betreiben. Die großen Fenster und Türen ihrer Ladenflächen am Brook oder am Sandtorkai stehen für neugierige Blicke auf edle Perserteppiche, bunte Kilims und orientalische Bodensitzkissen immer offen. Mit etwas Glück und Verhandlungsgeschick bekommt man nicht nur eine Tasse aromatischen Schwarztee, sondern auch echte Schnäppchen.

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Im Restaurant VLET erkundet man moderne norddeutsche Küche auf höchstem Niveau und eine Auswahl von über 200 Weinsorten. An lauen Sommerabenden genießt man im Außenbereicht auf der Sandtorbrücke neben den großartigen Gerichten zudem die Sicht auf den malerischen Sonnenuntergang.

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Weiter geht’s Richtung Dienerreihe! Auf einer Halbinsel zwischen zwei Fleeten steht dort das Wasserschloss – ein idyllisches Häuschen mit Postkarten-Charme. Das Wasserschloss führt einen Teekontor mit einer kleinen Gastronomie und lädt Besucher auf eine genüssliche Entdeckungstour durch über 200 Teesorten aus aller Welt.

Textkunst von Dein Lieschen – Zeilen, die die Wände schmücken

Wir können es nicht länger leugnen: der Herbst macht sich so langsam auf den Weg zu uns. Noch genießen wir die letzten sommerlichen Tage des Jahres an der frischen Luft, in Kürze werden wir jedoch wieder viel Zeit in den eigenen vier Wänden verbringen. Was liegt da näher, als der Wohnung mal wieder etwas Aufmerksamkeit zu schenken und sie so richtig gemütlich herzurichten?

Die einzigartigen Wandaccessoires von Dein Lieschen helfen dabei! Liebevoll handgefertigte Text-Platten und -Magnete aus Echtholz begeistern in farbenfrohem Shabby-Look. Durch die rückseitige Bohrung sind die Platten leicht aufzuhängen, aufgrund ihrer Dicke (knapp 3 cm) stehen sie aber auch sicher auf jeder Fensterbank.

Dein Lieschen stoppt den „Kopier-Wahn“

Das Ungewöhnliche an diesem Wandschmuck ist, dass Miriam Rathke – die kreative Seele von Dein Lieschen – alle Sprüche selbst verfasst. Als freie Hamburger Texterin und Autorin war es ihr ein Herzenswunsch, endlich diesen „Kopier-Wahn“ zu stoppen und die Welt stattdessen regelmäßig mit neuen Zeilen zu versorgen. Und so gründete sie im Frühjahr 2014 ihr Label Dein Lieschen.

Individuelle und einzigartige Präsente von Dein Lieschen

Auf Wunsch werden auch ganz individuelle Texte verfasst, z.B. zu besonderen Anlässen, wie zur Taufe oder Hochzeit. Miriam Rathke findet die Worte, die einem manchmal fehlen und erschafft so ganz persönliche Unikate. Aber auch Unternehmen sind bei Dein Lieschen gut aufgehoben, falls Bedarf an ausgefallenen Kundenpräsenten besteht. Neben originellen Texten lässt sich auch das eigene Firmenlogo auf eine der hübschen Holzplatten drucken.

Ob nachdenklich oder amüsant – Dein Lieschen bedient jede Stimmung! Zur kälteren Jahreszeit empfehlen wir den Hamburgern den Spruch: „Füße im Elbsand. Bier auf. Pötte gucken.“, damit wir den Sommer nicht so schnell vergessen …

Erhältlich sind die Textplatten online bei DaWanda und in verschiedenen Hamburger Läden (z.B. Söth, Holy Moly oder Salon Wechsel Dich).
Näheres unter www.deinlieschen.de