Folge 06: Gartenien vs. Balkonien

Es grünt so grün…. und wo es grünt, und wie es grünt, spielt erst mal keine Rolle.
Wer einen Garten sein Eigen nennt, buddelt, gräbt und pflanzt, bis Hornhaut die Fingerkuppen ziert. Aber Gartenarbeit erdet! Und erfreut den Nachwuchs, der Unkraut für Blümchen hält und Regenwürmer aus dem Boden zieht!

Wer nur einen Balkon hat, kann auch auf Neider zählen, denn gar mancher von ihnen muss sich mit Sonnenplätzen für die Öffentlichkeit zufrieden geben.
Balkonien ist „In“ – aber nur, wenn wir aus dem Balkon ein schönes Refugium zaubern. Schnallen wir doch der Balkonbrüstung einen klemmbaren Sonnenschirm über. In einem saftigen Orange oder zitronigen Gelb. Verdunkeln wir den Blick zur Straße und zum Nachbarn gegenüber durch eine Bastumrandung, damit wir uns – falls es sich um eine Loggia handelt – auch mal „unten ohne“ sonnen können. Und weil es uns selbst nach Sonnenuntergang noch nicht ins Innere der Wohnung zieht, brauchen wir 2 gemütliche Korbsessel mit Kuscheldecken, 1 großes Windlicht, ein kleines Beistelltischchen und – weil wir gerne barfuß sind und keinen Dreck in die Wohnung treten wollen – einen Teppich oder aufklebbare Vliesquadrate für den Boden. Und weil es uns am nächsten Morgen wieder hinaus zieht, lesen wir unsere Morgenpost und verspeisen wir unsere Zimtwuppis natürlich auf dem – Balkon! Und weil wir wohl kaum einen künstlichen – geschweige denn einen echten – Rasen pflanzen können, schaffen wir Alternativen: fröhlich-bunte Blumentöpfe in Reih und Glied um die Balkonbrüstung herum, natürlich nach außen gehängt, damit nicht nur wir uns an des schönen Anblicks erfreuen können.

Fazit: ob Gartenien oder Balkonien – schaffen wir uns einen kuscheligen, gemütlichen, schönen, besonderen, individuellen Platz an der Sonne! Und schon wirkt nicht nur jedes Haus größer – auch eine Wohnung gewinnt einen Raum dazu. Und vergessen Sie bloß nicht, die Fenster im Sommer aufzureißen. Vitamin D tut nicht nur den Menschen gut, auch Wohnräume genießen die warme, aber frische Luft, die so herrlich riecht nach Sonne und Glück. Lassen Sie die Glückshormone, die in Scharen durch die Straßen strömen und die Endorphine, die Gruppenorgien veranstalten, in Ihre Räume. Glück ist ansteckend. Man kann es nicht nur sehen, man kann es auch riechen und schmecken!

Auch wenn Sie bis zum offiziellen Sommeranfang nur von heißen Nächten träumen können – Ihr Refugium (Balkon oder Garten) vorzubereiten, das können Sie schon heute tun. Oder am besten JETZT, denn Sie sind ja hier nur einen Klick entfernt von Dingen, nach denen ein Plätzchen an der Sonne schreit!
Glückliche Grüße & bis zum nächsten Mal,

Bis bald, Ihre Conni

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