Alljährlich verwandelt sich die Hamburger Reeperbahn für drei Tage im September von einer reinen Partymeile zur Konzertbühne und präsentiert über 170 Bands aus den verschiedensten Genres. In diesem Jahr feiert das Reeperbahnfestival seinen fünften Geburtstag.
Nachdem in den vergangenen Jahren viel experimentiert worden war, und unter dem Leitmotiv “mehr Vielfalt” auch oft im Nebel gestochert wurde, bietet das Festival in diesem Jahr eine Liste von Bands, die verspricht spannend zu werden. Dabei ist alles von Dark Pop über Acoustic Techno bis hin zu Psychedelic Surf und Brass. Auch Frehn Havel von der veranstaltenden Karsten Jahnke Konzertdirektion sagt: “Ganz allmählich werden wir tatsächlich zum Entdeckerfestival.” Gleichzeitig geht es nicht darum, den nächsten großen Helden von morgen zu zeigen, sondern vielleicht erst den Helden von übermorgen. Jemanden, der für etwas völlig Neues steht.
Und genau das macht das Festival so spannend: Man geht von Bühne zu Bühne und es erwarten einen völlig neue Töne, auf die man sich vorher nicht eingestellt hatte, aber die trotzdem interessant und schön sind. Für diese Erlebnisse bietet das Festival vom 23. bis 25. September Zeit.
Unser Must-Go: LaBrassBanda.
Eine bayrische Band, die ihren Musikstil selbst umschreibt mit einer Mischung aus bayerischem Gypsy-Brass, Balkan-Funk-Brass und Alpen-Jazz-Techno. Egal wie man ihre Musik auch nennen möchte: Sie ist fetzig und reißt jeden der zuhört sofort auf die Tanzfläche.
Nur ein paar Schritte von unserem Büro entfernt fand am Wochenende der Weltcup im “Stand Up Paddling” statt. Für alle die sich jetzt fragen was das ist: “Stand Up Paddling” kommt aus Hawaii, wo die Surfer vom Festland bis raus zu den Riffen paddeln. Es entwickelte sich eine eigene Sportart daraus, die schnell Anhänger fand, denn fürs Stand Up Padling braucht man weder Wind noch Wellen.
Am Wochenende paddelten in der Hafencity 197 Amateure und Profis um den Sieg und ein Gesamtpreisgeld von 15.000 €. Im Traditionsschiffhafen kam es zum Showdown in den Disziplinen Langstrecke (Amateure 5 Kilometer, Profis 10 Kilometer) und Sprint (1000 Meter). Unter den Augen von Surflegende Robby Naish gewann im spektakulären Zehnkilometerrennen der Profis am Sonntag nach 55 Minuten der Franzose Eric Terrien.
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Die Queen Mary 2 ist heute auf einen Kurzbesuch in Hamburg eingelaufen. Früh morgens traf das Kreuzfahrtschiff der Cunard Reederei an den Landungsbrücken ein, wurde am Amerikahöft gedreht und machte letztlich am Kreuzfahrtterminal in der Hafencity fest. Viele hundert Besucher empfingen die Königin und ihre Gäste trotz schlechtem Wetter.
Es ist der vorletzte Besuch des Ozean-Riesen in diesem Jahr. Aus New York kommend wechseln in Hamburg die Passagiere, und schon heute Abend um 22.30 Uhr läuft die Queen wieder aus. Ihr Ziel: Das Nordkap an der Spitze Norwegens.
Der nächste und damit auch letzte Besuch des Flagschiffs der Cunard Reederei in diesem Jahr ist am 26. August. Dann geht die Königin der Meere auf große Fahrt mit Ziel New York.
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