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Korbo – Ein Korb für alle Fälle

Ein Korb für alle Fälle

Die handgefertigten Aufbewahrungskörbe des schwedischen Traditionsunternehmen Korbo vereinen zeitlose Ästhetik und vielseitige Funktionalität auf unverwechselbare Art und Weise. In Schweden sind die praktischen Drahtkörbe deswegen auch längst Tradition. Mindestens einen zählt jeder Haushalt zu seinem Besitz. Uns fasziniert das schöne Produkt genauso, wie die nostalgische Geschichte dahinter.

Schwedische Qualität seit 1922

Den Ursprung hat Korbo in Bohüslän, einem beliebten Feriengebiet in Schweden. Dort wurden die ersten Körbe in den frühen 1920er Jahren aus einem einzigen dicken Draht handgeflochten und von den Fischern im Ort zum Aufbewahren ihres Fanges benutzt. Sie sind extrem stabil und widerstehen jedem Wind und Wetter. Wahrscheinlich sind die ersten robusten Körbe aus Edelstahl sogar immer noch im Einsatz. Ein schöner Gedanke! Auch die Produktionstechnik wurde seit 1922 nicht verändert. Genau so wie damals, werden die praktischen Körbe auch heute aus einem Stück und ohne Schweißnähte von Hand gewebt. Besonders charmant finden wir, dass man anhand der Signatur auf dem Etikett erfährt, wer den Korb hergestellt hat.

Ein Korb – 100 Möglichkeiten

Wir haben sie zwar nicht gezählt, aber die Vielseitigkeit der zeitlos-schönen Drahtkörbe ist in unzähligen Pinterest- und Instagramfotos dokumentiert. Die Körbe werden genutzt zur Aufbewahrung von Zeitschriften, Sofakissen und Kuscheldecken, Flaschen, Brennholz, Obst oder Gemüse, Kinderspielzeug und vielem mehr. Schnell gegriffen, kann der praktische Korbo Korb leicht gehändelt und dekorativ dort im Wohnraum platziert werden, wo man ihn gerade braucht. Super um unkompliziert Ordnung zu schaffen.

Das erste Modell der Erfolgsserie war der Classic 35 in Edelstahl. Mittlerweile ist das Sortiment um weitere Größen, Materialien wie Messing, Kupfer und verzinktem Stahl und 2 Ausführungen erweitert worden. Alle Körbe der Classic-Serie sind mit zwei runden Spiralgriffen versehen. Im Unterschied dazu haben die Bin Körbe nur einen runden Spiralgriff und können mithilfe einer Wandhalterung an die Wand gehängt werden. Perfekt um neben dem Schreibtisch unterschiedliche Utensilien griffbereit unterzubringen. Der Bucket Drahtkorb präsentiert sich mit einem klappbaren Tragegriff. Uns fallen direkt mehrere Situationen ein, in denen so ein hübscher Korb uns gute Dienste erweisen könnte. Samstags auf dem Wochenmarkt wäre er total praktisch um frische Einkäufe geschmackvoll nach Hause zu transportieren. Auch für den Tag am Strand eine schöne Alternative zu unübersichtlichen Taschen.
Die Bin-Serie finden wir auch überaus nützlich. Wir würden mehrere Körbe in Flur anbringen und dort Schals, Taschen und Co. verstauen. Aber unser Star wäre der Korbo Classic in Kupfer. Nicht nur wegen der unzähligen Verwendungsmöglichkeiten, sondern weil uns das elegante Erscheinungsbild verzaubert. Ob als Pflanzentopf im Wohnzimmer oder Wäschekorb im Schlafzimmer – die Varianten in Kupfer hauchen der alltäglichen Funktionalität Luxus ein.

Haferkorn & Sauerbrey – Ganz viel Liebe auf Papier

Wir lieben die hübsch illustrierten Papierprodukte von dem Berliner Label „Haferkorn & Sauerbrey “.
Wer nicht schon von der zauberhaften Gestaltung überzeugt ist, ist es spätestens, wenn er die hochwertig gefertigten Karten in den Händen hält.
Vielen Dank für das spannende Interview liebe Romy Haferkorn von Haferkorn & Sauerbrey!

 

Liebe Romy, zusammen mit Miriam gestaltest du seit 2012 wunderschöne Grußkarten, besonderes Geschenkpapier und andere feine Produkte aus Papier. Was hat euch dazu bewegt, euch in diesem Bereich selbstständig zu machen?

Wir waren schon immer Liebhaber von stilvoller Papeterie. Allerdings gab es 2012 noch nicht allzu viel Schönes in diesem Bereich. Man musste schon als Trüffelsucher unterwegs sein, um wirklich geschmackvolle Grußkarten und schöne Geschenkpapiere zu finden. Das war auch der ausschlaggebende Grund sich mit Papeterie zu beschäftigen und so entstand 2012 unsere erste kleine Kollektion, die mittlerweile doch sehr umfangreich geworden ist. Zum Glück hat sich seitdem viel im Bereich Papeterie getan. Mittlerweile gibt einige tolle Labels mit sehr schönen Produkten.

 

Euer Sortiment umfasst viele farbenfrohe, grafische und/oder florale Karten. Wie kommt ihr auf die Ideen zu den Entwürfen?

Wir begeistern uns für alte Stilepochen, wie Pop-Art, Konstruktivismus, Art-Deco und Bauhaus. Sicher spiegelt sich diese Liebe auch in unseren Produkten wieder. Am meisten inspirieren mich Dokumentationen oder Berichte über den Entstehungs-Prozess von Kunst, Mode und Architektur. Aber auch der Alltag bringt gute Ideen. Ein Beispiel: letztes Jahr bin ich in der Mittagspause durch unsere Nachbarstraße gelaufen und die japanische Kirsche stand in voller Blüte, dazu stahlblauer Himmel und daraus ist unsere Geburtstagskarte „Cherry Blossom„ entstanden.

 

Hast du ein spezielles Lieblingsmotiv? Und kannst du dich noch an den Gestaltungsprozess zu dieser Grußkarte erinnern?

Mein Herz schlägt momentan für die neuen Weihnachtskarten „Frohes Fest“ und „Joyeux Noel“. Ich mag den 50er-Jahre Stil sehr und möchte gern weitere Karten zu unterschiedlichen Anlässen in diesem Stil gestalten. Inspirationen dazu habe ich mir aus alten Zeitschriften, Filmabspännen und von alten Werbeschildern geholt.

Wenn sich für mich ein Bild zusammenfügt, fange ich an die einzelnen Elemente am Computer zu illustrieren. Danach kommt das Feintuning und viele Probeausdrucke bis alles perfekt sitzt. Der letzte Schritt ist die Druckabnahme und das Feinjustieren der Farben an der Druckmaschine.

 

Kannst du uns ein paar Sätze zu den handwerklichen Aspekten eurer Arbeit erzählen? Wo und wie werden eure Produkte hergestellt?

Neben der anspruchsvollen Gestaltung legen wir großen Wert auf die Materialqualität. Deshalb kommen bei uns ausschließlich FSC-zertifizierte Feinstpapiere zum Einsatz. Die Drucktechniken werden jeweils auf das Motiv abgestimmt. Dabei nutzen wir gerne auch mal traditionelle Druckverfahren wie den Buchdruck oder die Heißfolienkaschierung. So bekommen manche Karten eine individuelle Note und werden zu einem haptischen Erlebnis. Bei all unseren Produktionen legen wir großen Wert auf den rein handwerklichen Herstellungsprozess und die fachliche Kompetenz vor Ort. Aus diesem Grund werden alle Produkte ausschließlich in Deutschland gefertigt. So gibt es keine langen Transportwege. Massenproduktion ist für uns keine Option!

 

Weihnachten steht vor der Tür. Wir freuen uns ja immer sehr über einen lieben Weihnachtsgruß auf Papier. Das geht wahrscheinlich vielen so. 🙂 Glaubst du diese schöne Tradition bleibt uns auch im Zeitalter der Digitalisierung erhalten? Wie viele Grußkarten verschickst du zum Fest?

Ich glaube ganz fest daran, daß Grußkarten zu Weihnachten immer Bestand haben werden. Gerade zu Weihnachten besinnen sich viele Menschen auf Tradition und Werte. Die „alten Tugenden“, welche im digitalen Alltag etwas in Vergessenheit geraten, rücken plötzlich wieder in den Mittelpunkt. Das spiegelt sich auch in unseren Umsätzen wieder. Das letzte Quartal ist immer das Umsatzstärkste. Das zeugt davon, dass die Menschen zu Weihnachten immer noch gerne Karten schreiben. Für mein Empfinden ist digitale Weihnachtspost auch wirklich schrecklich. Ich schreibe an Familie und Freunde jedes Jahr ungefähr 20 Karten. Aber auch zu anderen Gelegenheiten macht eine handgeschriebenen Karte Sinn, weil sie eben aus der digitalen Alltags-Kommunikation eindeutig hervorsticht. Allein die Tatsache, dass sich jemand noch die Zeit nimmt, zu schreiben und mit der Post zu verschicken, obwohl es rein logisch nicht mehr notwendig wäre, ist doch ein sehr wertschätzender Akt, oder?

Woher kommt der Weihnachtsbaum

Kein anderes Symbol gehört für uns so unumstritten zu Weihnachten, wie der Weihnachtsbaum, auch Christbaum oder Tannenbaum genannt. Wunderbar geschmückt ist er oft der optische Mittelpunkt unserer Feiertage. Doch woher stammt die weitverbreitete Tradition?

Daten und Fakten über den beliebten Christbaum

Jedes Jahr haben mehr als die Hälfte aller deutschen Haushalte einen geschmückten Lichterbaum im Wohnzimmer. Voraussichtlich finden 2017 unglaubliche 24 bis 25 Millionen Tannen in der Weihnachtszeit ein Zuhause bei uns (Quelle: BWS). Dabei ist die Nordmanntanne mit Abstand der beliebteste Baum bei uns. Das Saatgut für diese wird hauptsächlich aus Georgien importiert und in Deutschland eingepflanzt und gepflegt. 90 % unserer Tannen stammen aus Deutschland.

Die Geschichte des Weihnachtsbaums

Der Ursprung des Weihnachtsbaumes hat keinen historisch nachweisbaren Anfang, sondern liegt in unterschiedlichen heidnischen Bräuchen. In der Zeit der Wintersonnenwende wurden schon in der Antike immergrüne Zweige ins Haus geholt, da sie ein Zeichen des Lebens waren und Fruchtbarkeit und Gesundheit versprachen.

Die ersten historisch belegten Erwähnungen von geschmückten Tannenbäumen im Inneren des Hauses stammen aus der Zunftchronik des städtischen Handwerks in Bremen um 1570. Darin wird ein kleiner Tannenbaum beschrieben, an dem Äpfel, Datteln, Brezel, Nüsse und Papierblumen hingen. Die Kinder durften an Weihnachten die Leckereien vom Baum naschen.

Die Tradition, wie wir sie kennen, entstand wahrscheinlich im Elsass. In Aufzeichnungen aus dem Jahr 1605 wird davon berichtet, dass an Weihnachten Tannenbäume in den Stuben aufgestellt wurden, die man mit bunten Papierrosen, Äpfeln, Oblaten, Zischgold und Zucker verziert hat. 

Im 17. und 18. Jahrhundert kam der Brauch um den grünen Baum in den Städten in Deutschland an. Hohe Beamte und wohlhabende Bürger übernahmen den neuen Trend und schmückten die Zweige erstmals auch mit Kerzen.

Da der Weihnachtsbaum lange Zeit als heidnischer Brauch von der katholischen Kirche abgelehnt wurde, setzte sich die Tradition erst im 19. Jahrhundert, ausgehend vom Adel, deutschlandweit durch und wurde von Auswanderern nach Amerika mitgenommen. Von da aus verbreitete sich die Tradition um den Lichterbaum weltweit.